Total Return: eine Investmentstrategie stellt sich vor
Wer sich mit dem Thema Geldanlage beschäftigt, der stößt früher oder später auch auf die Total Return Fonds, die von vielen Fondsgesellschaften auch als Absolute return oder gar als Superfonds bezeichnet und beworben werden. Dies ist darin begründet, dass sich im Laufe der Jahre eine Verschmelzung dieser einst sehr unterschiedlichen Anlagestrategien ergeben hat, sodass man heute keine kleine Grenze mehr ziehen kann. Im Grunde handelt es sich bei einem Total Return Fonds und einem Absolute Return Fonds aber um eine Anlagemöglichkeit, die das Ziel hat, eine möglichst absolut positive Rendite zu erzielen. Dabei soll sogar im ungünstigsten Fall, also wenn die Märkte sinken, mindestens das Kapital erhalten bleiben, welches der Anleger zuvor investiert hat.
Dies war bislang nur bei den Garantiefonds möglich, was Absolute Return Fonds zu einer Alternative der Garantiefonds werden lässt, die unter deutschen Anlegern sehr beliebt sind. Total Return Fonds zeichnen sich im Vergleich zu einem herkömmlichen Investmentfonds dadurch aus, dass er in viele verschiedene Anlageklassen gleichzeitig investieren kann. Während ein herkömmlicher Investmentfonds entweder in Aktien oder in Rohstoffe oder in Edelmetalle investiert, ist der Total Return Fonds in der Lage, in alle diese Anlageklassen gleichzeitig zu investieren. Neben diesen genannten Anlageklassen kann er auch in Währungen investieren und damit eine breite Palette von Chancen nutzen. Jedoch wird durch dieses Diversifikation der Anlagen nicht nur die Rendite gesichert, sondern auch das Risiko des Anlegers auf ein Minimum reduziert.
Damit ein Total return Fonds auch wirklich seine Anlageziele erreichen kann, muss der Fondsmanager auf ein ausgewogenes Verhältnis im Depot des Anlegers sorgen. Obwohl Total Return Fonds als eine sehr sichere Geldanlage gelten, sollte man sich niemals vorschnell auf ein bestimmtes Produkt konzentrieren. Ein Restrisiko ist bei jeder Geldanlage gebeben, zudem sind Total Return Fonds nicht gerade günstig. Die Ausgabeaufschläge können hierbei bis zu sechs Prozent ausmachen. Hinzu kommen noch jedes Jahr die Managementgebühren, die zwischen einem und zwei Prozent ausmache, und wenn der Fonds erfolgreich läuft, möchte auch der Fondsmanager ein Stückchen davon ab haben. Daher sollte man nicht nur die Chancen und Risiken dieser Superfonds genau untersuchen und im Auge behalten, sondern auch auf die Nebenkosten achten.
